07.12.2010 Hamburg, Deutschland
Liebe Kunden und Besucher,
an dieser Stelle endet unsere kleine Rubrik "Aktuelle Meldungen".
Wie Sie bestimmt schon gemerkt haben, wurden hier schon längere Zeit keine aktuellen Artikel mehr veröffentlicht. Wir waren in den letzten Wochen natürlich nicht einfach nur zu faul uns darum zu kümmern. Im Gegenteil, wir haben mit unserem Blog zum Reseller-Magazin des CDM-Verlages eine neue, viel größere und bessere Plattform für unsere aktuellen Informationen geschaffen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch in Zukunft, dann aber auf unserem viel schöneren und moderneren Medium durch die Schlagzeilen und Hintergründe des Onlinehandels begleiten würden. Unseren neuen Blog finden Sien unter folgender Adresse: www.reseller-magazin.de
08.09.2010 Hamburg, Deutschland
"Elektronische Bücher und Lesegeräte werden das große Thema des Herbstes"
Wenn man denn SPIEGEL-ONLINE glauben darf. Hier einige weitere Zitate aus dem Artikel vom 07.09.2010:
"Startschuss: 2010 markiert in Deutschland den Beginn des E-Book-Marktes"
" Bis 2015, glaubt Thalia-Chef, Michael Busch, sollten E-Books in Deutschland einen Marktanteil von 15 Prozent erreichen. Selbst konservative Schätzungen gehen noch von 10 Prozent Marktanteil aus - so etwas kann man nicht mehr ignorieren ...
"E-Bücher, munkelt es an jeder Ecke, werden auch das große Thema der kommenden Frankfurter Buchmesse. Dort, wird kolportiert, haben vor allem Web-Entwickler, E-Business- und E-Book-Experten dieses Jahr beste Chancen, einen neuen Arbeitgeber zu finden."
Link zum Artikel: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,715958,00.html
Und so schreibt Bild.de am 07.09.2010:
"Der E-Book-Markt wächst stetig
Das Geschäft mit den elektronischen Büchern in Deutschland wächst stetig und deutlich. Im Jahr 2015 könnte der Umsatz mit digitalen Titeln allein im Bereich der Belletristik mehr als 350 Millionen Euro erreichen, berichtet die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC). Das entspreche vermutlich einem Marktanteil von 6,3 Prozent. Für dieses Jahr erwartet PwC einen E-Book-Umsatz mit Belletristik von gerade einmal 20 Millionen Euro."
Link zum Artikel: http://www.bild.de/BILD/digital/telegramm-digital/telegramm-digital,rendertext=13880096.html
mc
02.08.2010 Hamburg, Deutschland
E-Books erobern das Flugzeug
Der Höhenflug der E-Books scheint nicht zu stoppen. Singapore Airlines will in Zukunft E-Books und digitale Zeitungen in das Bordsystem integrieren. Insgesamt sollen mehr als 100 internationale und lokale Zeitungen, E-Books und z.B. auch die Menükarten digital bereitgestellt werden.
Dadurch erhofft sich die Fluglinie eine deutliche Senkung der an Bord gebrachten Papier, gleichzeitig Ballast- und am Ende Müllmenge. Und es hat doch auch seinen Reiz im Anflug auf z.B. Hamburg schon einmal die lokalen Fußballnachrichten zu studieren.
Damit dürfte Singapore Airlines einen neuen E-Book-Höhenrekord aufstellen, der nur noch von der NASA getoppt werden könnte.
Daniel Hellmann
31.05.2010 Hamburg, Deutschland
2 Millionen iPads verkauft!
Peng! Na das ging ja schnell. Heute gab Apple bekannt, das schon jetzt, also nur knapp 60 Tage nach Markteinführung über 2 Millionen iPads verkauft wurden. Einen kräftigen Schub gabs da wohl seit Freitag, wo das iPad in weiteren neun Ländern eingeführt wurde. Genaue Zahlen für Deutschland wurden aber noch nicht bekannt gegeben.
mc
Rasanter Anstieg der E-Book-Verkaufszahlen in den nächsten Jahren erwartet
Das E-Commerce-Center Handel (ECC) geht davon aus, das es in den nächsten Jahren einen regelrechten Boom auf dem deutschsprachigen E-Book-Markt geben wird. Ausgangspunkt sind die Zahlen des US-Marktes, dessen Entwicklungen sich auf dem europäischen Markt meist mit einiger Verzögerung wiederspiegeln.
Auf dem US-Markt wurden allein im Januar und Februar 2010 über 80 Millionen E-Books verkauft. Das ist ein Quantensprung gegenüber 2005, wo nur etwa 10 Millionen Exemplare im Quartal verkauft wurden. Eine solche Entwicklung ist in den nächsten Jahren auch für Deutschland zu erwarten.
Nach den Prognosen des ECC ist davon auszugehen, das spätestens 2015 die Verkaufszahlen von E-Books auf dem deutschsprachigen Markt auf über 60 Millionen Stück pro Jahr ansteigen werden. Deshalb ist es jetzt die richtige Zeit sich für diesen Boom richtig zu positionieren und den Einstieg in diesen absolut dynamischen Wachstumsmarkt nicht zu verschlafen. Nur wer sich jetzt die besten Ausgangspositionen sichere, werde in der Zukunft auch überdurchschnittlich von den zu erwartenden Millionen-Umsätzen profitieren.
Daniel Hellmann
25.05.2010 Hamburg, Deutschland
US-Markt: Umsatzsteigerung um 252 Prozent!
Die US-Verlegervereinigung Association of American Publishers (AAP) hat die neuesten Kennzahlen für den us-amerikanischen eBook-Markt veröffentlicht. Demnach stieg der Umsatz im ersten Quartal 2010 um unglaubliche 252 Prozent. Die 13 in der AAP vertretenen eBook-Anbieter haben dabei in den ersten drei Monaten des Jahres bereits rund 91 Millionen Dollar umgesetzt.
Allein für Apples neues iPad sollen innerhalb des ersten Monats schon 1,5 Millionen eBooks gekauft worden sein. Auch das Geschäft mit Download-Hörbüchern wächst weiter. Der Umsatz steigerte sich im ersten Quartal um 33% auf 16,4 Millionen Dollar.
Hochgerechnet würde dies für 2010 heißen, das eBooks bereits einen Marktanteil von 6-8 % am gesamten US-Buchmarkt erobern werden. Wenn dieses rasante Wachstum weiter anhält könnten digitale Bücher damit 2011 erstmals zweistellige Anteile am Gesamtmarkt erreichen.
Das iPad startet Ende der Woche endlich auch bei uns nachdem Apple aufgrund der überraschend hohen Nachfrage in den USA in Verkaufsstart in Deutschland um einen Monat verschieben musste.
Das wird dann auch dem deutschen Markt einen weiteren deutlichen Schub geben, nachdem z.B. der eBook-Händler ciando schon im vergangenen Jahr eine deutliche Umsatzsteigerung von mehr als 50% verzeichnen konnte.
Daniel Hellmann
20.05.2010 Hamburg, Deutschland
Versandbuchhandel setzt jetzt auch auf eBooks
Die deutschen Versandbuchhändler wollen in Zukunft verstärkt auf den eBook-Markt setzen. Nach Meinung des Geschäftsführers des Bundesverbandes der Deutschen Versandbuchhändler (vertritt 155 Buchhandelsunternehmen und 59 Verlage) kommt mit der Einführung des Apple-iPads der endgültige Durchbruch für das eBook. Die Branche erwartet sogar ähnlich große Umsatzsprünge wie zuletzt beim Aufkommen des Onlinehandels. Der hatte in den letzten Jahren immer zweistellig zugelegt und hat zurzeit ein Volumen von 828 Millionen Euro (2009) erreicht. Mittlerweile werden zwei Drittel des Versandgeschäftes über das Internet abgewickelt.
Daniel Hellmann, Quelle dpa
25.03.2010 Hamburg, Deutschland
2,9 Millionen Deutsche wollen dieses Jahr ein eBook kaufen!
Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrage des Fachverbandes Bitcom wollen 2,9 Millionen Deutsche in diesem Jahr ein eBook kaufen. Nach Einschätzung des Verbandes wird es sich dabei zunächst vor allem um Fachliteratur handeln. Damit stehe der eBook-Markt aber immer noch am Anfang seiner Entwicklung.
Der Branchendienst Digitimes Research prognostiziert für die nächsten Jahre ein explosionsartiges Wachstum des eBook-Reader-Marktes. Nachdem 2008 schon 700.000 Geräte verkauft wurden sollen es im Jahre 2013 erstaunliche 28 Millionen Geräte werden. Dies wäre ein Wachstum um unglaubliche 386 Prozent! Dazu passt das Apple gemeldet hat, das die Firma bisher bereits mehr als 400.000 Vorbestellungen für ihren Anfang April erscheinenden eBook-Reader-Tablet-PC iPad verzeichnen konnte.
Georg Reuchlein (Random House Verlag, München): "Das eBook, daran besteht kein Zweifel, wird einen Siegeszug antreten. Aber: Parallel dazu wird es das gedruckte Buch, zumindest in dem Zeithorizont, den ich zu überblicken meine, auch in Zukunft weiter geben. Mit dem Siegeszug des eBooks und elektronischen Verlegens werden sich auch die Verlage und ihre Geschäftsmodelle verändern." (Quelle: Welt-Online 20.03.2010)
Elmar Krekeler in einem Rückblick zur Leipziger Buchmesse: "Dass nämlich die Dinger, die man auf dieser Messe suchen musste wie eine Nadel im Heuhaufen, die elektronischen Bücher nämlich, den deutschen Buchmarkt vielleicht nicht im nächsten Jahr, aber im nächsten Jahrzehnt revolutionieren werden, ist selbst Berufsbesitzstandswahrern längst klar. Noch sind aber die Deutschen weit entfernt von der E-Book-Hysterie der Amerikaner, was vor allem etwas mit der Qualität der Geräte zu tun hat. Die E-Book-Monsterwelle wird sicher kommen, weswegen hinter den schicken Regalwänden mit den schicken Büchern hektische Betriebsamkeit herrscht in den Rechtsabteilungen der Verlage, die Zeit zu nutzen, sich zu wappnen, das Geschäftsmodell abzusichern, um nicht vom technischen Fortschritt ähnlich zermetzelt zu werden wie die Musikbranche." (Quelle: Welt Online, 22.03.2010)
Daniel Hellmann
23.03.2010 Hamburg, Deutschland
Nimm was Du kriegen kannst - "Textklau" im Internet
Dem Thema welches schon seit Wochen fast vollständig die Fachkreise, Feuillietons und Schlagzeilen beherrscht, als gäbe es wirklich nichts Besseres zu berichten, konnte man auch auf der Leipziger Buchmesse leider nicht entgehen. Dem ganzen Remmidemmi um den kleinen Roman "Axolotl Roadkill" der Autorin Helene Hegemann. (Wer hat eigentlich den "Preis der Leipziger Buchmesse 2010" gewonnen?)
Als Mensch kann einem die erst 17 Jährige ja schon ein wenig leid tun, bei dem ganzen Rummel um ihre Person der manchmal schon fast wie eine moderne Hexenjagd anmutete. Wobei man aber sagen muss, das sie und die Marketing-Abteilung ihres Verlages nicht ganz unbeteiligt waren an der Inszenierung der großen Show. Auftritte wie in der "Harald Schmidt Show" haben vielleicht die Verkaufszahlen ihres Buches in die Höhe getrieben aber ihr und ihrem Image sicher nicht gut getan. Man kann nur hoffen, das sie es als noch junger Mensch einigermassen unbeschadet übersteht und mit ein wenig mehr Abstand mal gründlich über das Thema "Schreiben und Abschreiben" nachdenkt.
Auch wenn viele Lesern und und auch uns das ganze Theater um ein kleines Büchlein eines netten Mädels am Ende gehörig auf den Geist gegangen ist, hat es doch einen Nerv getroffen, die Menschen sensibilisiert für ein wichtiges Thema: Urheberrechte an Texten im Internet. Manche, wie auch die Autorin selbst mögen diesen "Textklau" als kleinen Kavaliersdelikt abtun wollen, aber gerade dieses Verhalten zeigt deutlich, wie wenig, anscheinend gerade bei jungen Menschen, ein Unrechtsbewußtsein beim Kopieren der geistigen Arbeit anderer vorhanden zu sein scheint.
Meiner Meinung nach geht es dabei gar nicht darum, wie viele Seiten, Zeilen oder Wörter es denn nun waren. Mich erschreckt ein wenig die Selbstverständlichkeit mit der dieses Mädchen dahingegangen ist, sich bei anderen Autoren bediente und es als ihr Geisteswerk ausgab. Das ist für Sie und einige ihrer Symphatisanten anscheinend genau so wenig falsch wie das Fälschen oder Kopieren von Texten fürs Studium.
Also entweder war das einfach naiv oder ziemlich dreist. Aber beileibe nicht "herrlich frech" wie es einige Leute im Nachhinein hinstellen wollten um der Autorin auch gleichzeitig noch etwas von einer Rebellin und Revolutionärin anzudichten. "Neuer Zeitgeist" und was man da nicht alles lesen und hören musste. Hauptsache Schlagzeilen provozierendes Marketing für ein leicht chaotisches, ansonsten mittelmässiges Erstlingswerk einer vielleicht talentierten Jungautorin. Da müssen sich diese "Befürworter" nicht wundern, wenn der "Textklau" zur Mode wird. Zauberlehrlinge!
Wenn irgendjemand irgendwo einen tollen (veröffentlichten !!!) Text entdeckt, der genau das was man denkt und fühlt besser wiedergibt als er/sie es selbst kann, gut, dann soll er/sie ihn verwenden, es aber auch zugeben. Frei nach Kant: Die Freiheit der Produktivität eines/einer Autoren/in hört dort auf, wo die Kreativität eines/einer anderen verschwiegen wird.
Andererseits: Was will man von der jungen Generation erwarten bei solchen Vorbildern wie uns? Mit welchem Recht können wir von ihnen verlangen besser zu sein als wir selbst? Wie sollen sie es lernen, wenn ganze Generationen Politiker, Banker, Unternehmer, Manager, Anleger, Schnäppchenjäger, Steuersünder, Gewerkschafter, Hartzer, Priester, Pensionäre, Aktionäre ihnen zeigen das nur Egoismus erfolgreich ist? "Nimm, was du kriegen kannst!" ist nicht erst die Erfindung einer Helene Hegemann - deshalb ist die Empörung um sie mehr als scheinheilig. An den Pranger gehören wir.
Marko Christiansen
(Die Preisträger des diesjährigen "Preises der Leipziger Buchmesse" sind übrigens:
Belletristik: Georg Klein: "Roman unserer Kindheit" (Rowohlt Verlag)
Sachbuch/Essayistik: Ulrich Raulff: "Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben" (Verlag C.H. Beck)
Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Ulrich Blumenbach: David Foster Wallace: "Unendlicher Spaß" (Kiepenheuer & Witsch) )
12.03.2010 Hamburg, Deutschland
eBooks überall
Die CeBit hat gerade wieder ihre Tore geschlossen. Die Leipziger Buchmesse wird ihre in der nächsten Woche (18.03.) öffnen. Ein Thema überall: eBooks.
Nachdem schon im letzten Jahr auf der Leipziger und auch der Frankfurter Buchmesse im Herbst alle eine Meinung (wenn auch keine gemeinsame) über eBooks hatten, sind diese auch in diesem Jahr, nicht nur in Fachkreisen, wieder Gesprächsthema Nr. 1 . Das iPad von Apple, obwohl weder auf der CeBit noch auf der Leipziger Buchmesse zu sehen, bestimmt die Diskussion. Ist er besser oder schlechter als Amazons Kindle? Hat es das Zeug zu einem echten Konkurrenten? Wird Apple gar Amazons Marktfüherschaft gefährden?
Fest steht nur, nichts steht fest. Setzt sich die Preispolitik von Amazon durch (alle eBooks für 9,90 Euro) oder schaffen es die großen Verlage mittels Apple höhere Preise, zumindest aber höhere Gewinnmargen durchzusetzen? Eine Antwort darauf kann man wohl erst nach dem Start des iPad-Verkaufs geben. Womit aber noch nicht geklärt wäre welche Rolle Google einnehmen wird, denn auch der Suchmaschinengigant will ja noch im ersten Halbjahr mit einer eigenen eBook-Verkaufsplattform an den Markt gehen. Es wird spannend werden zu sehen, wer sich am Ende den größten Teil vom stetig wachsenden Kuchen sichern wird. Aber vielleicht kooperieren sie ja auch, was aus Sicht der Käufer vielleicht gar nicht die schlechteste Variante wäre.
Auf dem deutschen Markt sieht eh wieder alles anders aus. Hier halten sich die großen Verlage weiterhin sehr bedeckt, was mögliche Vertriebskooperationen mit Apple, Amazon oder auch Google betrifft. Ein eigener Vertrieb, wie mit dem Verkaufsportal "Libreka" (schon mal was davon gehört?) eigentlich einmal eingeschlagen wird auch nicht konsequent vorangetrieben. Vielleicht wird gerade hier eine echte Chance den Vertrieb, zumindest in großen Teilen, selbst in der Hand zu behalten, verspielt. Das wäre ja nicht untypisch. Siehe Musikbranche.
Wie schon gesagt, Apples iPad wirbelt die eBook-Reader-Welt schon vor Verkaufsstart gehörig durcheinander. Er hat ja auch einige (appletypische) Vorteile. Gute, einfache, durchdachte Bedienung mit einigen Spielereien, toller Bildschirm für bunte Bilder. Video- und Musikintegration. Das schafft Möglichkeiten für völlig neue Produkte: z. B. Interaktive Tageszeitungen oder Magazine mit beweglichen Bildern. Und alle iPhone-Apps, inklusive jenes zum Lesen der Kindle-eBooks, sollen auch auf dem iPad laufen.
Fast übersehen wird dabei die Konkurrenz, denn die bietet neben neuen Produkten auch andere Konzepte. Sonys eBook-Reader mag es zwar nicht quitschig bunt, hat aber mit seiner Tintentechnologie auch einige Vorteile. Ohne diesen ganzen Daddelkram reicht die Ladekapazität des Sony-Lesegerätes nämlich für ein bis zwei Wochen, statt für 10 oder 12 Stunden, wie beim iPad. Es ist deshalb vielleicht eher etwas für passionierte Leser statt trendige Konsumenten, aber auch das ist eine große Zielgruppe.
Auch wenn man sich die die bisher in Umlauf gebrachten Preise ansieht, können durchaus die Konkurrenz Vorteile haben, denn deren Produkte sind deutlich billiger. Trekstor stellte auf der CeBit gar ein eBook-Verkaufskonzept vor bei dem der Reader, ähnlich wie bei den Handyverträgen, nur 1 Euro kostet. So verkauft man wohl in Zukunft Abos von Online-Zeitungen. Und Nintendo hat seiner neuen DS-Konsole sogar eine eigene Bibliothek spendiert. Voll mit deutschen Klassikern. Das wird die Zielgruppe überraschen.
Und auch Microsoft wacht, langsam wie immer, auf. Man hört vermehrt Gerüchte von einem Prototypen namens "Courier". Zur zweiten Jahreshälfte soll daraus, glaubt man Fachleuten, ein eBook-Reader mit ausklappbarem Doppelbildschirm werden. Das ist dann ja schon fast wieder ein "richtiges" Buch! Sie merken: eBooks überall!
Marko Christiansen
04.02.2010 Frankfurt am Main, Deutschland
Gegen den Trend: Onlinehandel wächst weiter kräftig
Auch im letzten Jahr konnte der Handel im Internet wieder, gegen den allgemeinen Trend, zweistellige Zuwachsraten verzeichnen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 21 Milliarden Euro im Internet umgesetzt. Das ist eine Steigerung von über 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte der Bunderverband des Deutschen Versandhandels (bvh) mit. Das heißt, das jetzt bereits über 53% des Gesamtumsatzes des Versandhandels über das Internet generiert wurden. Der bvh spricht deshalb sogar schon von einer "historischen Wende" im Versandgeschäft.
Dazu tragen neben den großen Versandhäusern wie Otto auch immer mehr kleinere Onlinehändler, die Waren und vor allem auch digitale Produkte anbieten,bei. "Jeder kann einfach, billig und schnell ein Geschäft gründen.", so bvh-Vorstand Thomas Lipke.
Und auch in Zukunft erwartet der Branchenverband ein weiteres Wachstum des Onlinehandels im zweistelligen Bereich. Gerade die neuen Endgeräte wie iPhone, iPad und auch die sozialen Netzwerke wie Facebook werden dazu beitragen das die Bestellungen im Internet weiter stark zunehmen.
mc
28.01.2010 San Francisco, Kalifornien, USA
iPad + iBooks das neue Dreamteam?
Neben dem neuen Tablet-PC hat Apple gesten in San Francisco auch gleich die neue Lese-Software "iBooks" dafür vorgestellt, die das iPad in einen innovativen eBook-Reader verwandeln soll. Müssen also Kindle und Co. jetzt einpacken?
iBooks kann das was alle anderen auch können und ein bischen mehr. Es unterstützt das quelloffene eBook-Format ePub, so daß sich dieses auch schon von anderen namhaften Herstellern (Barnes & Nobles, Sony) verwendete Format wohl endgültig gegen Amazon durchsetzen und als Standart etablieren dürfte. Apple ist dafür auch schon eine Kooperation mit 5 wichtigen US-Verlagen eingegangen und wird die neue iBook-Software wohl neben dem iPad auch auf allen anderen Apple-Geräten einsetzen.
iBooks nutzt die technischen Möglichkeiten des iPads und bietet so einige neue Funktionen an. So werden eingebettete Videos, wie z.B. schon beim E-Paper der New York Times üblich, unterstützt. Dank des im iPad eingebauten Beschleunigungsmessers erkennt das Gerät ob es senkrecht oder waagerecht gehalten wird und passt das Format des eBooks entsprechend an. Der Leser blättert mit einem Tippen oder Wischen über den Bildschirm durch das Buch. Das Umblättern ist animiert, indem sich die Ecken des der virtuellen Buchseiten wölben. EIn Fortschrittsbalken zeigt an, wo im Buch man sich aktuell befindet. Die Schriftgröße kann man jederzeit anpassen.
Das sind alles natürlich nette Spielereien, die iPad + iBooks aus der Masse herausheben, ob sie unverzichtbar sind, muss jeder Käufer selbst entscheiden. Diese Entscheidung wird ihm beim Blick auf den Preis wohl oft schon von selbst abgenommen werden. Preise von 499-829 US-Dollar sind im Vergleich doch eher gehoben. Auch ist das Gewicht von 700g (gegenüber 400g bei Amazons Kindle 2) vergleichsweise hoch und auch für klassische Bücher ohne Bilder oder Videos ist das E-Paper-Display ungleich angenehmer für die Augen.
Die Stärken des iPads als eBook-Reader liegen also nicht unbedingt beim eBook-Lesen, aber unbedingt in seiner Multimedialität. Mit dem Ding hat man immer alles bei sich: Die Tageszeitung und die E-Mails. Die Lieblingsmusik und das Lieblingsbuch. Das ist eindeutig die Zukunft und das weiß Apple. Wie immer.
Fazit: Apple wird mit seiner Kombination iPad + iBooks die Konkurrenz deutlich beleben. Amazon wird sich etwas einfallen lassen müssen. Die Konkurrenz muss nachbessern. EInfachste Möglichkeit Preise für Kindle & Co. runter und Technik hoch. Genau wie es schon auf dem Handy-Markt funktioniert hat. Dann kann der Kunde wieder wählen: Apple-Marke oder Preis-Leistung. Für uns eBook-Anbieter es ist eh ziemlich egal, auf welchem Gerät die bei uns gekauften eBooks gelesen werden.
mc
27.01.2010 San Francisco, Kalifornien, USA
iPad - Meilenstein, Technik-Wunder, Revolution?
Das Geheimnis ist gelüftet. Das Rätseln hat ein Ende. Und die Überraschung blieb wie erwartet aus.
Heute hat Steve Jobs in San Francisco das neueste Apple-Produkt vorgestellt. Es ist, wie eigentlich von allen Experten erwartet, ein Tablet PC, genannt iPad.
Technische Details: 9,7 Zoll-Display, Auflösung 1024x768, Touchscreen, virtuelle Tastatur, 16,32 oder 64 Gigabyte Flashspeicher als Festplatte, WLAN-n, Bluetooth, UMTS, GPS-Modul, Betriebssystem iPhone OS, Safari, E-Mail-Programm "Mail", Büro-Software iWork, Software für Termin- und Fotoverwaltung, etc.
Nichts überraschendes. Nichts innovatives. Nichts revolutionäres. Alles schon mal da gewesen. Also alles nichts neues, oder doch? Auf den ersten Blick ist das neue iPad vieleicht nicht mehr als ein durchschnittlicher Tablet-PC, aber stellt man sich dieses Ding einmal als Teil des riesigen Apple-Universums vor, ahnt man die Möglichkeiten, die in ihm stecken. iTunes: Musik, Filme, Hörbücher, Padcasts, iPhone-Apps. Dazu Büro: Terminkalender, Schreibmaschine, Rechenprogramm, etc. Und demnächst iBooks: Bücher und Zeischriften. Das alles kompatibel, elegant, einfach und robust zu bedienen. Nichts neues, aber perfekt gemacht. Typisch Apple eben.
Apple-typisch auch die Schwachstellen des Gerätes, welche die eingeschworene Fangemeinde wohl einfach akzeptieren wird, Hauptsache der Apfel drauf, die aber der Konkurrenz genügend Spielraum für Nachbesserungen gibt. Das iPad hat keine Kamera integriert. Vidoetelefonie also nicht möglich. Es unterstützt keine Flash-Technologie. Deshalb werden viele Internetseiten nicht angezeigt und das Abspielen von Flashfilmen ist nur über YouTube möglich. Auch können nicht mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet werden. Deshalb muss man immer erst den Internetbrowser runterfahren um seine E-Mails abzurufen. Umständlich und ärgerlich.
In den Handel kommen soll das iPad ab März. Preise: ohne UMTS-Modul 499 (16 Gigabyte) bis 699 US-Dollar (64 Gigabyte). MIt UMTS 629 - 829 US-Dollar.
Fazit: Ein Wunder oder eine Technik-Revolution ist das iPad nicht, aber das waren auch der iPod und das iPhone nicht. Und die haben mittlerweile Kultstatus.
mc
04.01.2010 Hamburg, Deutschland
Jetzt greift auch Apple an!
Amazon verkauft schon mächtig eBooks. (siehe unten)
Google will im Frühjahr einen eigenen eBook-Marktplatz eröffnen (siehe weiter unten)
Und jetzt greift anscheinend der nächste Megaplayer ein: Apple!
Es scheint mittlerweile so gut wie sicher, das sich die bereits allgemein bekannten Gerüchte bestätigen wonach Apple noch im Januar einen eigenen Tablet-PC auf den Markt bringen wird. Er soll die Funktionen eines Netbooks mit denen eines eBook-Readers kombinieren. Dazu soll er über ein 10,1 Zoll-Display, eine virtuelle Tastatur und ein User-Interface verfügen, das sogar für Video-Streaming konzipiert ist.
Der Preis soll bei unter 1.000 US-Dollar liegen. Nach heutigem Kurs etwa 700 Euro. Das ist zwar nicht unbedingt ein Schnäppchen-Preis aber trotzdem rechnet Apple mit eta 10 Millionen! verkauften Geräten noch in diesem Jahr. Und wer Apple kennt, weiß das das möglich ist, denn so ziemlich alles was Apple anfasst wird zu Gold. Weil sie schon immer ein unglaubliches Gefühl für neue Trends gehabt haben.
Was gut für Apple ist, ist auch gut fürs eBook-Geschäft insgesamt. Je mehr Leute eBook-Reader besitzen, desto größer wird die Nachfrage nach eBooks. Verkaufen Sie eBooks!
01.12.2009 Hamburg, Deutschland
Amazon: Bereits jedes dritte verkaufte Buch ist ein eBook!
Die Amazon-Sprecherin Cinthia Portugal erklärte, das bei Amazon mittlerweile auf 100 verkaufte phyische Bücher schon 48 elektronische Ausgaben kommen. Dies bedeutet einen Marktanteil von eBooks von über 30%. Dies ist erst der Anfang einer Entwicklung und der Anteil wird auch in Zukunft weiter deutlich wachsen, beflügelt vom Wachstum der eBook-Reader-Verkaufszahlen.
Vom Amazon-eBook-Reader "Kindle" wurden nach Firmenangaben 2008 bereits über eine Million Exemplare verkauft. Für die Jahre 2009 und 2010 rechnet man jeweils mit einer Verdoppelung der Verkaufszahlen.
26.10.2009 Hamburg Deutschland
"Google Editions" soll im ersten Halbjahr 2010 starten
Mal wieder etwas Neues zum Thema Google und eBooks. Aber diesmal sind es statt Gerüchten aus unbekannter Quelle schon handfeste Fakten, denn auf der Buchmesse in Frankfurt wurde der Start des Google-eBook-Projektes für das erste Halbjahr 2010 angekündigt.
Google will dabei mit den Verlegern zusammenarbeiten und etwa eine halbe Million Titel in einem eBook-Shop anbieten. Diese eBooks können per Internet-Browser heruntergeladen werden und sollen auch jedem internetfähigen Gerät (PC, Laptop, Netbook, Smartphone, etc.) genutzt werden können.
Dies ist ein großer Unterschied zu Amazons eBook-Angeboten, die an die Nutzung des Amazon-eBook-Readers Kindle gebunden sind, was zu einer Monopolisierung des eBook-Marktes durch Amazon führen könnte, weshalb die meisten deutschen und europäischen Verlage einer Zusammenarbeit mit Amazon eher ablehnend gegenüber stehen.
Google dagegen öffnet den eBook-Markt für alle. Verlage sollen für direkt übr Google verkaufte Werke 63% des Umsatzes erhalten. Den Rest behält Google. Dies ist im Vergleich zu den manchmal nur 25% die andere Verkaufsplattformen oder Großhändler an die Verlage bzw. Händler zahlen eine deutlich bessere Zahl.
Wenn ein Händler über die neue Google-Vertriebsplattform eBooks verkauft erhält der Verlag 45% und der Händler 55%, wovon er einen kleinen Teil an Google abgeben muss. Auch dies könnte für alle eBook-Verkäufer also ein neuer lohnender Vertriebsweg werden. Gerade, wenn man bedenkt das Google über 80% aller Internetnutzer erreicht, könnte dies entscheidend dazu beitragen, den eBooks den schon länger erwarteten Durchbruch auf den Massenmarkt zu verschaffen.
WIr bleiben am Thema dran, informieren Sie umgehend, sobald es Neuigkeiten gibt und werden natürlich auch unseren Vertriebspartnern (eBook-Shop-Besitzern, Reseller-Lizenz-Inhabern) alle wichtigen Informationen bezüglich des Verlaufs unserer Produkte über die neue Google-Plattform geben und notfalls auch die Formate unserer eBooks entsprechend für Google anpassen.
mc
17.09.2009 Hamburg, Deutschland
Dan Browns neuer Megaseller "Lost Symbol": mehr eBooks als Hardcover verkauft
Das gabs noch nie! Erstmals wurden beim Verkaufsstart des neuen Buches eines bekannten Bestseller-Autoren mehr eBooks als klassische Bücher verkauft.
Das am 15.09. erschienene neue Buch des Bestseller-Autoren Dan Brown wurde innerhalb der ersten 24 Stunden bereits über eine Million Mal verkauft. Davon fällt überraschenderweise ein beträchtlicher Anteil vermutlich auf die digitale Ausgabe des Romans, den beim größten Buchhändler der Welt Amazon verkaufte sich die digitale Version sogar besser als die Hardcover-Version.
Auch wenn man dabei nicht übersehen darf das die digitale Ausgabe deutlich günstiger und eben auch schneller verfügbar war als das klassische Buch, zeigt es das eBooks in den USA heute schon einen enormen Stellenwert erreicht haben. Wahrscheinlich eben genau wegen der erwähntenVorteile (billiger, schneller verfügbar).
Auf jeden Fall zeigt dieses Ereignis das die Akzeptanz von eBooks ständig steigt und das sie in Verbindung mit dem immer größer werdenden Markt immer billiger werdender eBook-Lesegeräte in naher Zukunft einen echten Massenmarkt generieren werden.
(Marko Christiansen)
06.08.09 Hamburg, Deutschland
600.000 eBooks in einer Woche verkauft !
Laut Agenturmeldungen verkauft der innovative Onlinehändler Amazon inzwischen etwa 600.000 eBooks. Und das nicht im Jahr oder Monat, sondern in der Woche!
Damit ist es ihm gelungen den Verkauf von eBooks im Laufe eines Jahres um unglaubliche 228% zu steigern.
Dieser Boom hat inzwischen sogar dazu geführt das renommierte amerikanische Printmedien neuerdings eBook-Verkäufe in Ihren Bestseller-Listen berücksichtigen. Die große Tageszeitung US-Today (inkl. Web 5,8 Millionen Leser am Tag) berücksichtigt seit dem 23.07.09 eBooks explizit in ihren Verkaufsranglisten.
Es ist wie immer nur eine Frage der Zeit, wahrscheinlich von Wochen und Monaten, bis dieser Trend auch den deutschen Markt erreicht. Verstärkt werden wird diese Entwicklung durch die Einführung besserer und billigerer eBook-Lesegeräte.
So hat Sony vor einigen Tagen angekündigt zwei neue Modelle des Sony-eBook-Readers auf den Markt zu bringen, wovon eines als neues Einsteigermodell zu einem Preis von unter 200 US-Dollar (140 €) konzipiert ist. Gleichzeitig hat der Konkurrent Samsung, erst einmal für den südkoreanischen Markt, die Einfühung eines eigenen eBook-Lesegerätes angekündigt, welches umgerechnet rund 190 US-Dollar kosten soll. Auch Vodafone möchte einen eigenen Reader auf den Markt bringen mit dem auch Zeitungen oder Zeitschriften bequem gelesen werden können.
Dies sind alles sehr erfreuliche Entwicklungen, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und man kann schon jetzt gespannt sein, was uns im anlaufenden Weihnachtsgeschäft noch so alles für Neuigkeiten und Überraschungen erwarten.
Selbstverständlich werden wir Sie auch darüber auf dem Laufenden halten.
(Marko Christiansen)
09.06.2009 Sacramento, Kalifornien
Arnold Schwarzenegger setzt voll auf eBooks
Der für seine ökologische Politik bekannte amerikanische Gouverneur Arnold Schwarzenegger will in Kalifornien alle gedruckten Schulbücher durch eBooks ersetzen. Schon Ende dieses Jahres sollen in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften ausschließlich eBooks eingesetzt werden. Später sollen alle anderen Fächer folgen.
Herkömmliche Schulbücher seien "veraltet, schwer und teuer" sagte Schwarzenegger. Kalifornien als "Weltmarktführer in Technologien und Innovationen" müsse bei der Einführung von elektronischen Büchern vorangehen.
Damit ist Kalifornien wieder einmal Vorreiter bei dem Einsatz von Zukunftstechnologien und es beweist eindrucksvoll das das enorme Potential von eBooks. Gleichzeitig zeigt dies einmal mehr ganz deutlich das eBooks das Geschäft der Zukunft sind.
(Daniel Hellmann)
02.06.2009 Mountain View, Kalifornien
Google will in den eBook-Markt einsteigen
Medienberichten zufolge plant der Suchmaschinenriese Google seinen Einstieg in den aufblühenden eBook-Handel. Laut New York Times versprach der Google-Manager Tom Turvey das Käufer die digitalen Bücher auf allen Endgeräten nutzen könnten, die einen Internetanschluß verfügen würden. Der Vertriebsweg stehe auch Verlagen offen, die ihre Preise selbst bestimmen dürften.
Was sich auf den ersten Blick nach einer massiven Konkurrenz anhört ist in Wahrheit ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Etablierung von eBooks auf dem Markt von dem alle eBook-Händler profitieren werden.
eBooks werden durch die dominante Stellung von Google im Internet einer größtmöglichen Zahl von Kunden erst richtig bekannt gemacht. Was Google allein durch seine Bekanntheit bei den Internetnutzern erreicht, würde keine noch so teure Marketing-Kampagne schaffen. Das wird sich unglaublich positiv auf das Wachstum des gesamten Marktes auswirken, denn wer einmal bei Google ein eBook gekauft hat ist viel eher bereit auch bei anderen Händlern eines zu erwerben.
Zweitens wird dadurch das Google seine Plattform allen Verkäufern öffnen und explizit auf jedwelche Verschlüsselungstechniken verzichten will eine Monopolbildung durch andere Anbieter wirksam verhindert, denn dann kann sich kein Anbieter mit seinem Lesegerät oder einer spezieller Software, für deren Nutzung horrende Lizenzgebühren gezahlt werden müßten, mehr am Markt durchsetzen.
Der eBook-Markt bleibt somit frei zugänglich auch für kleine Anbieter, die eben keine hunderttausende Euros in ein Geschäft investieren können. Was sich im ersten Moment vielleicht sehr negativ anhört ist also bei näherem Betrachten ein echter Glücksfall für alle eBook-Verkäufer.
Aber jetzt gilt eines! Wer mit will sollte nicht mehr allzu lange zögern auf den gerade anfahrenden eBook-Zug aufzuspringen, denn wenn der erst mal richtig Fahrt gewonnen hat wird es sehr schwierig und die besten Plätze sind dann auch schon vergeben. Und ich verspreche Ihnen, dieser Zug wird rasant schnell Fahrt aufnehmen, wenn sich erst einmal die gewaltige Google-Marketing-Lok davor gehängt hat.
Springen Sie jetzt und starten Sie noch vor Google Ihr eigenes eBook-Geschäft. Dann sind Sie dem Trend schon ein kleines Stück voraus.
(Marko Christiansen)
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